AGB

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der Firma „Die Webseitenbox“, vertr. d. d. Inh. Jana Hüttner, nachfolgend „Anbieter“ genannt, mit ihren gewerblichen Vertragspartnern, nachfolgend „Kunde“ genannt. Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden haben keine Gültigkeit.

(2) Die vom Anbieter zu erbringenden Lieferungen und Leistungen werden in einem gesonderten Vertrag mit dazugehöriger Leistungsbeschreibung definiert.

(3) Bestellungen gelten er dann als verbindlich angenommen, wenn der Anbieter dies schriftlich dem Kunden bestätigt hat.

§ 2 Vergütung 

(1) Höhe und Fälligkeit der Vergütung richten sich nach der im Vertrag getroffenen Vereinbarung. Grundsätzlich sind die Rechnungen des Anbieters innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Der Kunde gerät automatisch in Zahlungsverzug, wenn die Forderung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnung beglichen ist. Ab diesem Zeitpunkt entstehen dem Kunden zusätzliche Kosten gemäß § 286 Abs. 3 BGB – Zinsen i.H.v. 5% bzw. 8% über dem jeweiligen Basiszinssatz und Mahngebühren i.H.v. 40 EUR gemäß § 288 Abs. 5 BGB. Das Recht zur Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Verzugsschadens bleibt unberührt.

(2) Ändert oder bricht der Kunde den Auftrag, die Planung oder Arbeiten ab bzw. ändert die Voraussetzungen für die Vertragserfüllung, ist er zum Ersatz der dadurch dem Anbieter entstandenen Kosten verpflichtet und stellt ihn für die hieraus resultierenden Verbindlichkeiten gegenüber eines Dritten frei.

(3) Grundsätzlich beinhaltet unser Angebot die einmalige Einarbeitung der vom Kunden gelieferten Texte und Bilder in die Webseite. Eine vom Kunden nachträglich gewünschte Änderung des Textes oder der Bilder gilt als Korrektur und kann vom Anbieter je nach Aufwand zusätzlich berechnet werden.

(4) Storniert der Kunde vor Beginn der Auftragsbearbeitung den Vertrag, kann der Anbieter eine Stornogebühr in Höhe von 10% der Nettoauftragssumme verlangen.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, für bereits erbrachte Lieferungen und Leistungen dem Kunden abschlägig in Rechnung zu stellen. Kommt der Kunde mit der Begleichung einer Abschlagsrechnung ist Verzug, ist der Anbieter berechtigt, seine Arbeiten einzustellen.

§ 3 Leistungszeitraum

(1) Die vereinbarten Leistungs- und Liefertermine verlängern sich jeweils um den Zeitraum, in dem der Anbieter durch Umstände die er nicht zu vertreten hat, an der Fertigstellung des Auftrages gehindert war.

(2) Für den Fall, dass der Kunde nicht innerhalb einer angemessenen Frist seiner Informations- oder Mitwirkungspflicht nachkommt, gilt Gleiches wie in Satz 1.

§ 4 Mitwirkungspflicht des Kunden

Soweit vertraglich keine andere Vereinbarung getroffen wurde, gilt folgendes.

(1) Der Kunde stellt dem Anbieter die in die Webseite einzuarbeitenden Inhalte (z.B. Texte, Bilder, Grafike, Logo usw.) in dem dafür vereinbarten Dateiformat zur Verfügung. Erfolgt die Zuarbeit unvollständig oder gar nicht, setzt der Anbieter dem Kunden eine angemessene Nachfrist. Nach Ablauf der Frist, hat der Anbieter das Recht die bisher erbrachten Leistungen dem Kunden in Rechnung zu stellen.

(2) Der Kunde nennt dem Anbieter einen Server (Hoster, Provider) auf dem die Webseite nach Fertigstellung und Freigabe veröffentlicht werden soll.

(3) Der Kunde stellt dem Anbieter alle sonstigen zur Durchführung seiner Vertragsleistungen erforderlichen Informationen bzw. Dokumente zur Verfügung.

(4) Zum Leistungsumfang gehört nicht, die vom Kunden zur Verfügung gestellten Materialien daraufhin zu kontrollieren, ob eventuell gegen geltendes Recht – insbesondere gegen das Urheberrecht – verstoßen wird.

§ 5 Haftung

(1) Für Sach- und Rechtsmängel haftet der Anbieter nach den gesetzlichen Bestimmungen. Der Anbieter haftet maximal in Höhe der Auftragssumme.

(2) Ist die Haftung des Anbieters beschränkt oder sogar ausgeschlosssen, so gilt dies auch für die prsönliche Haftung seiner Angestellten, Vertreter oder sonstiger Erfüllungsgehilfen.

(3) Eine Haftung des Anbieters für den Verlust von Kundendaten ist ausgeschlossen, da der Anbieter nicht verpflichtet ist, die Kundendaten nach Fertigstellung der Webseite aufzubewahren.

§ 6 Fertigstellung und Abnahme

(1) Der Abnahmetermin wird während des Projektablaufes einvernehmlich durch die Vertragsparteien bestimmt. Der Anbieter ist berechtigt, dem Kunden vorab einzelne Teilleistungen zur Abnahme vorzulegen.

(2) Der Kunde prüft innerhalb einer angemessen Frist, jedoch längstens 14 Tage, die Funktionen der Webseite und deren Inhalte. Innerhalb dieser Frist sind offensichtliche Mängel der Anbieter schriftlich mitzuteilen. Sofern keine Mitteilung erfolgt, gilt dies ab Abnahme.

(3) Abnahmerelevante Mängel wird der Anbieter innerhalb einer angemessenen Frist beseitigen. Nach Beseitigung führt der Kunde eine erneute Funktionsprüfung durch. Eine Abnahme darf nicht verweigert werden wegen unerheblich abweichender Leistungen zur Leistungsbeschreibung.

§ 7 Schlussbestimmungen

(1) Für die Vertragsparteien gilt das Recht der Bundesrepublick Deutschland. Sofern der Kunde keine Privatperson ist, gilt als Gerichtsstand für alle sich aus diesem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten das zuständige Amtsgericht des Anbieters.
 
(2) Eine Aufrechnung oder Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechtes durch den Kunden ist nur mit anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zulässig.
 
(3) Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages unwirksam sein oder später durch andere Umstände ihre Gültigkeit verlieren, bleibt die Wirksamtkeit des Vertrages im Übrigen erhalten.